{"id":830,"date":"2017-03-31T16:08:30","date_gmt":"2017-03-31T15:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/?p=830"},"modified":"2017-03-31T16:23:26","modified_gmt":"2017-03-31T15:23:26","slug":"veranstaltung-ueber-elektroautos-und-deren-altagstauglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/index.php\/2017\/03\/31\/veranstaltung-ueber-elektroautos-und-deren-altagstauglichkeit\/","title":{"rendered":"Veranstaltung \u00fcber Elektroautos und deren Altagstauglichkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Elektroautos vom Kaiserreich bis ins 21. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Veranstaltung der Drensteinfurter Gr\u00fcnen mit Probefahrten und Vortrag<\/p>\n<p>Am 29. April 1899 durchbricht das erste Auto die Geschwindigkeitsgrenze von 100 Stundenkilometern. Mit seinem Elektrowagen schafft der Franzose Camillie Jenatzy sagenhafte 105,88 km\/h. Schon Jahrzehnte vorher begann die Geschichte des Automobils mit dem Elektromotor, nicht mit dem Verbrenner. Vor dem 1. Weltkrieg rollten mehr Elektroautos als Benzinkutschen \u00fcber die Stra\u00dfen. In den USA schon \u00fcber 60000. Es gab ebenso viele Lades\u00e4ulen. Auch Kaiser Wilhelm fuhr ein E-Mobil.<\/p>\n<p>Das wei\u00df heute kaum noch jemand. Deshalb stellte Manuel Dobratz diese Infos an den Beginn seines Vortrags am Donnerstagabend in der Alten Post. Der Walstedder referierte auf Einladung der <strong>Drensteinfurter Gr\u00fcnen<\/strong> zum Thema Elektromobilit\u00e4t. Er streifte durch die Geschichte des E-Autos von den Anf\u00e4ngen bis heute. Und er zeigte auf, dass die Stromer nach hundertj\u00e4hrigem Nischendasein nun auf die \u00dcberholspur einbiegen. Mit den Elektroautos der neuesten Generation und Reichweiten von 400 Kilometern sei die Alltagstauglichkeit erreicht, so der Referent. Trotz der teuren und energieaufw\u00e4ndigen Produktion der Batterien sei ein E-Fahrzeug in der Energie- und CO2-Bilanz einem vergleichbaren Auto mit Verbrennungsmotor weit voraus. In die Rechnung m\u00fcssten nat\u00fcrlich alle Zahlen eingehen. Auch die Herstellung sowie der Transport des Sprits und des Stroms. Wenn das Elektroauto mit regenerativ erzeugtem Strom f\u00e4hrt, dann werde seine \u00dcberlegenheit noch deutlicher.<\/p>\n<p>Mindestens so gravierend wie die Klimasch\u00e4den seien die gesundheitlichen Folgen des L\u00e4rms und der Autoabgase, betonte Dobratz: \u00a0\u201eViele Menschen haben sich an diese Nachteile gew\u00f6hnt und hinterfragen sie nicht mehr.\u201c Aber das \u00e4ndert sich gerade, nicht zuletzt durch die Diesel-Skandale. In vielen L\u00e4ndern setzt die Politik jetzt auf Elektromobilit\u00e4t, weil die Menschen unter Krach und Gestank der Verbrenner leiden. In Deutschland machen Gerichte zunehmend Druck, die Belastungen in den St\u00e4dten notfalls auch mit Fahrverboten zu reduzieren.<\/p>\n<p>Als Koreferent berichtete der Journalist Matthias M\u00fcnch \u00fcber seine Erfahrungen mit der E-Mobilit\u00e4t. Zusammen mit dem Drensteinfurter KFZ-Meister Manfred Kunz, einem ehemaligen \u201eGelben Engel\u201c des ADAC, hat M\u00fcnch alle derzeit in Deutschland verkauften Elektroautos unter die Lupe genommen. Ihr gemeinsames Fazit: \u201eElektroautos machen Spa\u00df. Sie sind spritzig, leise, sparsam, wartungsarm\u201c. Und sie liegen wegen der schweren Akkus im Unterboden optimal auf der Stra\u00dfe. Lediglich der Preis vieler Modelle schrecke oft noch vom Kauf ab. Aber hier gehe der Trend wegen der immer besseren und preiswerteren Batterien stetig nach unten. M\u00fcnch beobachtet auch die Strominfrastruktur in Deutschland und stellt bei den Ladestationen Jahr f\u00fcr Jahr vierstellige Zuwachsraten fest. Vor allem w\u00fcrden bis Ende des Jahres 2017 fast alle Autobahnrastst\u00e4tten mit Schnellladestationen ausger\u00fcstet sein.<\/p>\n<p>Nicht nur theoretisch ging es am Donnerstag bei den Gr\u00fcnen zu. Die Referenten hatten vier Elektroautos besorgt, mit denen Probefahrten von der Alten Post bis zur Ladestation am Bahnhof unternommen wurden. Die Autoh\u00e4user R\u00fcschkamp in L\u00fcdinghausen und Twent in Amelsb\u00fcren stellten freundlicherweise je zwei Fahrzeuge zur Verf\u00fcgung. Zu den Probefahrten und dem Vortrag begr\u00fc\u00dfte Maria T\u00f6lle, die Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Fraktion im Drensteinfurter Stadtrat, \u00fcber den Abend verteilt mehr als 30 Besucher. Sie erlebten, dass Kraft nichts mit Krach zu tun haben muss. Denn wer wollte, konnte im Elektroauto auf einem kurzen St\u00fcck des Grentruper Wegs auch einmal richtig Strom geben. Und alles blieb leise.<\/p>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-834\" src=\"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Elektroautos-2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/> \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-836\" src=\"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Elektroautos-3-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/> \u00a0 \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-838\" src=\"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Elektroautos-4-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektroautos vom Kaiserreich bis ins 21. Jahrhundert Veranstaltung der Drensteinfurter Gr\u00fcnen mit Probefahrten und Vortrag Am 29. 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