{"id":2839,"date":"2021-03-12T17:19:31","date_gmt":"2021-03-12T16:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/?p=2839"},"modified":"2021-03-12T17:24:26","modified_gmt":"2021-03-12T16:24:26","slug":"10-jahrestag-von-fukushima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/index.php\/2021\/03\/12\/10-jahrestag-von-fukushima\/","title":{"rendered":"10. Jahrestag von Fukushima"},"content":{"rendered":"<p><strong>B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen Drensteinfurt erinnern an den 10 . Jahrestag von Fukushima<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Ostk\u00fcste Japans ereignete sich am 11. M\u00e4rz 2011 um 14.46 Uhr insgesamt 3 Katastrophen.<br \/>\n1. ein schweres Seebeben (St\u00e4rke 9,0 auf der Richterskala).<br \/>\n2. Ein Tsunami mit bis zu 14m hohen Flutwellen.<br \/>\n3. Diese Flutwellen verursachten sehr starke und gravierende Sch\u00e4den an dem AKW Fukushima Daiichi. Die Folge: Eine Kernschmelze in 3 von 6 Reaktoren.<br \/>\nDenn die Stromversorgung und die K\u00fchlung aller 6 Reaktoren fallen aus, Die K\u00fchlung kann trotz schneller Abschaltung nicht aufrechterhalten werden und es kommt in 3 Reaktoren zur Kernschmelze \u2013 was zum SuperGau gef\u00fchrt hat.<br \/>\nWir von B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen Drensteinfurt waren und sind schockiert \u00fcber das Ausma\u00df der Katastrophe. Fast 20.000 Menschen starben durch den ausgel\u00f6sten Tsunami. Alle Orte im Umkreis von 30 Km um das zerst\u00f6rte AKW mit 160.000 Bewohnern mussten evakuiert werden.<br \/>\nCa. 2000 Arbeiter wurden verstrahlt. 7 Hektar Meeresboden mussten zubetoniert werden. 8% der gesamten Landfl\u00e4che Japans wurden verstrahlt.<br \/>\nHeute sind noch immer ca.5000 Arbeiter mit den Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt. Der gesamte R\u00fcckbau des havarieren AKW wird insgesamt noch 30 bis 40 Jahre andauern. Noch 2020 wurden 51 Mio Liter verstrahltes Wasser auf dem Gel\u00e4nde des AKW gelagert \u2013 die nun behandelt ins Meer eingeleitet werden sollen.<br \/>\nWas k\u00f6nnen wir tun? Zum einen haben wir von B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen in jedem Jahr in Drensteinfurt mit einer Mahnwache an die Opfer der Katastrophe gedacht, und gleichzeitig immer gefordert, AKWs abzuschalten, damit so etwas nicht wieder passiert.<br \/>\nZum zweiten verfolgen wir die aktuellen Entwicklungen in der Bundesrepublik, wie auch im M\u00fcnsterland. Die Bundesregierung hat mit dem Standortauswahlgesetz ein mehrstufiges, wissenschaftsbasiertes Verfahren f\u00fcr die Endlagerung von hochradioaktiven Abf\u00e4llen auf den Weg gebracht. Im letzten Jahr hat die Bundesgesellschaft f\u00fcr Endlagerung BGE im &#8222;Zwischenbericht Teilgebiete&#8220; deutschlandweit Regionen vorgestellt, die f\u00fcr eine &#8222;Endlagerung&#8220;* von Atomm\u00fcll in Frage kommen. Damit sind 54 % der Landesfl\u00e4che Deutschlands potentiell von Atomm\u00fcll betroffen \u2013 auch das M\u00fcnsterland.<br \/>\nIm Anschluss an die Ver\u00f6ffentlichung des Berichts richtete das zust\u00e4ndige \u201eBundesamt f\u00fcr die Sicherheit nuklearer Entsorgung\u201c die &#8222;Fachkonferenz Teilgebiete&#8220; ein. In diesen Beteiligungsgremien sollen von Oktober 2020 bis Juni 2021 Betroffene geh\u00f6rt werden. Umweltverb\u00e4nde sehen eine gleichberechtigte Beteiligung auf Augenh\u00f6he unter solchen Bedingungen als nicht m\u00f6glich an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen Drensteinfurt erinnern an den 10 . Jahrestag von Fukushima Vor der Ostk\u00fcste Japans ereignete sich am 11. 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