{"id":2404,"date":"2020-06-08T16:58:30","date_gmt":"2020-06-08T15:58:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/?p=2404"},"modified":"2020-06-08T16:59:40","modified_gmt":"2020-06-08T15:59:40","slug":"2404","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-drensteinfurt.de\/content\/index.php\/2020\/06\/08\/2404\/","title":{"rendered":"Unsere Stadt bl\u00fcht !"},"content":{"rendered":"<p>Die St\u00e4rkung der heimischen Artenvielfalt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunft. Das Bewusstsein, dass der Mensch ein Teil der Natur ist und mit und von ihr lebt, ist<br \/>\nentscheidend f\u00fcr ein gemeinsames Zusammenleben.<\/p>\n<p>\u201eWir Gr\u00fcne w\u00fcnschen uns mehr Bl\u00fchwiesen, Wildblumenfl\u00e4chen und gr\u00fcne Hecken f\u00fcr Drensteinfurt,\u201c so B\u00fcrgermeisterkandidatin Heidi Pechmann, \u201ediese sind nicht nur sehr n\u00fctzlich f\u00fcr die Artenvielfalt, sondern stellen auch f\u00fcr die B\u00fcrger*innen ein St\u00fcck sch\u00f6ne Heimat dar. Denn auch hier in unserer Stadt und im Umfeld besteht Handlungsbedarf im Naturschutz, weniger Bl\u00fctenreichtum in der Stadt bedeutet weniger n\u00fctzliche Insekten.\u201c<\/p>\n<p>Bereits 2018 haben wir einen Antrag bez\u00fcglich der schwindenden Artenvielfalt gestellt und<br \/>\nfestgestellt, dass auch die Stadt das Problem erkannt hat, jedoch nicht konkret und schl\u00fcssig die<br \/>\nnotwendigen Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden.<br \/>\nEs gibt noch wesentlich mehr Gebiete, die zu Bl\u00fchfl\u00e4chen umgewandelt werden k\u00f6nnen. So beispielsweise am Bahnhof oder am Strontianitpfad, der derzeit nicht regelgerecht behandelt wird. Es handelt sich hier um eine Ausgleichsfl\u00e4che. Dieses sind nur zwei Beispiele f\u00fcr Fl\u00e4chen, die sich hervorragend f\u00fcr ein bl\u00fchendes Drensteinfurt eignen.<br \/>\nBeim M\u00e4hen von B\u00f6schungen, Wegr\u00e4ndern und Wiesenst\u00fccken sollten grunds\u00e4tzlich nur die f\u00fcr die Gew\u00e4hrung der Verkehrssicherheit notwendigen Bereiche gem\u00e4ht werden. Oft genug wird jedoch unn\u00f6tig oder bis an die n\u00e4chste Hecke gem\u00e4ht und somit wertvoller Lebensraum zerst\u00f6rt. Empfehlenswert ist, dass die Mahd in aller Regel m\u00f6glichst sp\u00e4t erfolgen und die Anzahl der Schnitte auf das absolut notwendige Minimum beschr\u00e4nkt werden sollte.<\/p>\n<p>Das Ziel sollte aber auch sein, dass ein Teil der privaten Fl\u00e4chen von B\u00fcrger*innen in Bl\u00fchwiesen und Wildblumenfl\u00e4chen umgewandelt werden. Dies ist ohne viel Aufwand zu ver\u00e4ndern und erweist sich n\u00fctzlich f\u00fcr unsere Artenvielfalt. Eine Zusammenarbeit mit dem NABU k\u00f6nnte hier noch intensiviert werden, auch au\u00dferhalb von bereits bestehenden Programmen.<br \/>\nEs gibt viele Arten von Natur- und Umweltschutz, auch hier werden wir uns in Zukunft daf\u00fcr einsetzen, dass wir die Vorg\u00e4rten in Baugebieten in bl\u00fchende Landschaften verwandeln.<br \/>\nDer Rat der Stadt Drensteinfurt hat in 2019 mehrheitlich den Klimanotstand ausgerufen, wenn es hierbei um ein klares Bekenntnis geht, m\u00fcssen wir handeln und zwar jetzt!<\/p>\n<p>Ein Pr\u00fcfauftrag, den die Gr\u00fcnen im November 2019 im Rat gestellt haben, ist bis heute unbeantwortet geblieben. Wir wollten, dass die Stadt Fl\u00e4chen ausweist, um dort in den n\u00e4chsten 5 Jahren 20.000 B\u00e4ume neu anzupflanzen. \u201eW\u00e4lder sind Kohlenstoffspeicher und Sauerstoffproduzenten, die Neupflanzung und Erhalt von W\u00e4ldern ist ein gro\u00dfer Beitrag zum Klimaschutz und ein wirksames Mittel gegen die Erderw\u00e4rmung,\u201c so Bernhard Meyer, \u201ezumal der Kreis Warendorf das Schlusslicht im M\u00fcnsterland mit seinem Waldanteil ist.\u201c (WAF 13,2% NRW 27% bundesweit ca. 33%). Hierzu geh\u00f6ren aber auch unsere Wallhecken, die gesch\u00fctzte Landschaftsbestandteile darstellen.\u201c<br \/>\nGleichzeitig stellt die Pflanzung eine Aufgabe dar, die die Stadt aktiv steuern kann, um langfristig CO2 zu senken.<\/p>\n<p>Es gibt in diesem Zusammenhang noch viele Ideen und M\u00f6glichkeiten unser Drensteinfurt aufbl\u00fchen zu lassen, mit Ma\u00dfnahmen die wir selbst verwirklichen k\u00f6nnen. Eines dieser Vorhaben<br \/>\nw\u00e4re \u201edie Essbare Stadt\u201c, die Gestaltung des \u00f6ffentlichen Raumes, b\u00fcrgerschaftlich offen f\u00fcr Alle.<br \/>\nHier werden anfangs auf kleinen Fl\u00e4chen, ob st\u00e4dtisch oder auch privat, Obst, Gem\u00fcse und Blumen angepflanzt. Dies kann durch die Stadt, B\u00fcrger*innen und in Kooperation mit den Kinderg\u00e4rten und<br \/>\nSchulen erfolgen. Diese Fl\u00e4chen sollen zum Pfl\u00fccken, Ernten und Naschen einladen.<br \/>\nDiese Kooperationen sollen die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr den Umgang mit Lebensmitteln, der Natur und die Vorz\u00fcge der Verwendung regionaler Lebensmittel zeigen. Diese urbanen Gemeinschaftsg\u00e4rten sind Experimentierbereiche f\u00fcr ein gemeinsames, gutes Leben in der Stadt, denn die Stadt sollte unser Garten sein.<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Klimaschutz und Artenvielfalt sollten wir als Bereicherung unseres Lebensalltags ansehen und nicht als Belastung. Wir wollen uns mit den B\u00fcrger*innen aktiv auf den Klimawandel vorbereiten.<br \/>\nDas ist eines unserer Ziele f\u00fcr die Zukunft von Drensteinfurt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die St\u00e4rkung der heimischen Artenvielfalt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Zukunft. 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